NORBERT STEIN PATA MASTERS


vielschichtige Drumgrooves ... ausdrucksstarke Solisten ... die Cyberwelten elektronisch generierter Ereignisströme ... Pata Kompositionen und zeitgenössische Improvisationen ... ein kraftvolles Ineinandergreifen aktueller Ausdrucksformen
... In der Vielfalt liegt der Reiz der Pata Musik. Sie bekennt sich lustvoll zu ihren Wurzeln in der reichen europäischen Musiktradition und gewinnt ihr überraschende Seiten ab ...
Tanzend, klangvoll und erdig tönen die großen hölzernen Baßschlitztrommeln und auf einer der wenigen auf der Welt gebauten Sub-Kontra-Baßflöten wird der Baß des Ensembles geblasen.
Die hölzernen Trommeln, das um Klangträger erweiterte Schlagzeug und die Cyberströme elektronischer Perkussion lassen den Rhythmus fließen, über den sich Bögen spannender Bläsermelodien legen und sich die Kunst der Improvisation im Spiel der PATA MASTERS zeigt.
Videos

Mehr Videos der PATA MASTERS gibt es auf der Videoseite
oder bei www.youtube.com/patamusik

PATA MASTERS in concert:
Pressestimmen:

Frankfurter Rundschau

Was ist Patamusik?
Norbert Stein und sein originell besetztes Quintett Pata Masters im Gewölbekeller des Darmstädter Jazz-Instituts.

Imaginäre Lösungen? Regeln und Traditionen umgehen, sie gleichwohl respektieren? König Ubu? Eigenartig und nicht ohne weiteres nachvollziehbar, was Norbert Stein beim Jazztalk-Konzert im Keller des Darmstädter Jazzinstituts auf die Frage sagt, was dieses Wort "Pata" bedeute, das auf Alfred Jarrys poetische Erfindung der Pataphysik zurückgeht und das Stein seit vielen Jahren als übergreifendes Markenzeichen seiner Musik verwendet wie einst Kurt Schwitters die Silbe "merz".

Weniger eigenartig klingt die Musik selbst. Drei Perkussionisten legen einen dichten, klangreichen und sehr üppigen Haufen perkussiver Holzwolle auf die Bühne, in der die beiden Bläser ihr thematisches und solistisches Linienwerk verrichten, wobei die Themen meist unisono oder parallel gespielt werden vom Tenorsaxofon (Stein) und einer Flöte (Michael Heupel hat drei verschiedene).

Manchmal ist allerdings auch die Flöte ein Perkussionsinstrument. Zum Beispiel wenn Michael Heupel ein überwältigend pulsendes Duo mit seiner eigenen Stimme auf der Bassflöte spielt. Oder wenn er das Obertonspektrum seiner riesigen Subkontrabassflöte entfaltet und über den scharf röhrenden, wummernden Tiefsttönen zarte Akkorde davon schweben lässt.

Die Schlitztrommeln, die Matthias von Welck spielt, sind ebenso Melodie- wie Rhythmusinstrumente. Seine ostinaten Tiefton-Patterns klingen weich und fest zugleich und sind ebenso gut mit dem Solarplexus wie mit den Ohren zu vernehmen, und seine Gamelans und Gongs bereichern die Musik um exotische Klangkomponenten, die aber nicht spektakulär ausgestellt, sondern feinsinnig integriert wirken.

Christoph Hillmanns elektronische Perkussionsmusik ist oft von geräuschhaften Momenten geprägt, die aber immer eine rhythmische Basis haben und deren Linien tief in die Gruppenmusik hinein ragen oder sie durchziehen oder kurz aus ihr hervor schießen. Schlagzeuger Klaus Mages ist in dieser perkussiven Konstellation derjenige, der am wenigsten sein angestammtes Rhythmus-Terrain verlässt, aber das muss er auch nicht, schließlich sitzt er in der Mitte. Wie von allein laufen bei ihm die Fäden zusammen, und nichts verknotet sich bei ihm; Klarheit, strukturierende Ruhelosigkeit und Klangsinnlichkeit gehen von ihm aus.

Norbert Stein ist nicht nur der kompositorische Kopf, in dem aus verschiedenen Materialien, Idiomen und Bewegungsweisen diese erstaunliche Musik zusammengewachsen ist, er ist auch ein grandioser Tenorsaxofonist und Dramaturg. Seine Soli gehen aus von einem melodischen Gedanken, folgen ihm und spinnen ihn fort mit großer Konsequenz und Fantasie. Dabei gerät ihm die ganze amerikanisch-europäische Jazz-Geschichte des Tenorsaxofons in die Quere: spröde, vibratoarme Tonfolgen, ekstatische Ausbrüche, energie- und obertonreiche Flüge durch den Überblasbereich - und all das umsichtig eingebunden in eine organisch lebendig wirkende Ereigniskette, deren Gravitationszentrum stets der melodische Gedanke bleibt.

Ist das Patamusik?

Hans-Jürgen Link, Frankfurter Rundschau

11. Gostenhofener Jazztage

... Die PATA MASTERS bestechen mit extravagantem Instrumentarium und hoch entwickelter Arrangementkunst. Die ist luftig genug angelegt, um gleich drei Bläserstimmen samt Perkussion und Schlagzeug zum Teil völlig polyphon zusammenwachsen zu lassen.

Anja Barckhausen

... eines der ambitioniertesten Projekte: die PATA MASTERS ... Diese Band zauberte Klangbilder in die Dreieinigkeitskirche, die wirklich experimentellen Charakter haben, dem ursprünglichsten Jazz-Gedanken also am nähesten kommen ... exotische Instrumente ... fünf ausgezeichnete Instrumentalvirtuosen.

Friedrich G. Stern

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